Also als zu kompliziert würde ich den Bausatz jetzt nicht einstufen. Zwar nicht unbedingt für einen Anfänger zu empfehlen. Selbst mit Ätzteilen ist es nicht wirklich kompliziert. Nur die Bauanleitung ist nicht das Gelbe vom Ei. Dragontypisch mit ein paar Fehlern versehen und manchmal nicht ganz eindeutig, allerdings habe ich bisher alle Probleme mithilfe meines Gehirns gelöst :mrgreen: .
So heute wurde das Heck gebaut. Da der echte 222 keinen Wagenheber, nicht mal seine Halterungen, wurde er auch weggelassen. Da so in dem Heck zwei Spalte blieben, in den eigentlich der Wagenheber sollte, wurde diese mit einem Stück Plastik aus der Grabbelkiste gestopft. Anschließen musste ich natürlich noch schleifen. Der 222 hatte die Abschleppschäkel(?) nicht in der Halterung sondern an den Schäkeln hängen. Deswegen musste ich die Abschleppschäkel(?) erst mal von den angegossenen Halterungen befreien. Diese Halterungen musste ich ja dann scratchen. Eduard hatte in seinem Ätzteilsatz leider keine geätzten Halterungen dafür. Perfekt sind sie nicht aber ich denke sie passen so.
Ach ja im Heck waren natürlich auch Löcher für das Werkzeug. Diese wurden mit je einem Zahnstocher und Sekundenkleber verstopft. Danach musste ich wieder schleifen.
Der echte 222 hatte ebenfalls keinen Holzklotz mehr. Also habe ich die geätzten Halterungen ohne Klotz aufs Heck geklebt. Teilweise hatten diese Ätzteile keine Biegekanten, somit war genaues biegen sehr schwer.
Rechts und Links am Heck waren Aussparungen für die Schürzen. Da ich allerdings Ätzteile verwende musst ich diese Aussparungen zuspachteln. Ich verwendete dafür Plastiksheed. Auch hier muss ich schleifen, das mache ich allerdings erst morgen.
Das Fahrwerk wurde mal Lose zusammengesteckt:

Die Oberwanne wurde auch schonmal auf die Unterwanne gesetzt. Die Passgenauigkeit ist echt gut:

Die Abschleppschäkel vor und nach der Bearbeitung:

Hier Teile der Halterungen für den Holzklotz:

Das fertige Heck:


LG
Flo