Autor Thema: Schützenpanzer HS30  (Gelesen 448 mal)

Panzerkeller

  • Gast
Schützenpanzer HS30
« am: 15. Juli 2011, 19:39:11 »
Guten Tag,

Heute möchte ich ein weiteres Modell aus meiner Kellerschmiede vorstellen.
Es ist der Schützenpanzer HS 30. Er gehörte zur Erstausstattung der frühen Bw.
Eigentlich war geplant, die Truppe schon ab 1957 damit auszustatten.
Bedingt durch diverse Querelen  und seltsamer Beschaffungsmethoden kamen die ersten Fahrzeuge jedoch erst ab Ende 1959 zu den Einheiten.
Auch wurden die ersten Fahrzeuge noch ohne Turm und diverser anderer Anbauten genutzt.
Trotz erheblicher technischer Mängel waren die HS30 noch bis Mitte der 70er Jahre das Kampffahrzeug der Panzergrenadiere der Bw.
Abgelöst wurden Sie durch den Schützenpanzer Marder, der ab 1971 zur Truppe kam.

Mein Fahrzeug stellt eine Version dar, wie sie ab etwa 1962 anzutreffen war.
Das Modell enstand aus verschiedenen Plastikplatten die mithilfe meiner Begabung ::) und dem Einsatz einer kleinen Drehbank in Form gebracht wurden.

Hier mal ein Blick in den Rohbau:


und das fertige Produkt:






Ich hoffe Er gefällt.

Gruß Jürgen

Panzerkeller

  • Gast
Re: Schützenpanzer HS30
« Antwort #1 am: 15. Juli 2011, 20:09:12 »
Nachschlag,

Und hier noch sein Bruder.
Auf die Wanne wurde ein Leichtgeschütz 106mm aufgesetzt um den Grenadieren den Kampf gegen feindliche Panzer zu ermöglichen.



Der Bau wie gehabt aus Plastikplatten. Das LGS stammt aus einen Bausatz der Firma Skybow (gibts schon länger nicht mehr).
Die Lafette dafür ist dann wieder Selberbau.





und hier die beiden zusammen:




Soweit erstmal von mir

Gruß Jürgen

RetvizanHB

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Re: Schützenpanzer HS30
« Antwort #2 am: 15. Juli 2011, 20:11:47 »
Hi Jürgen,

das sind beides wirklich gelungene Modelle. Und auch sehr sauber gearbeitet und lackiert. Irgendwie erinnern mich die Panzer aber an den Kanonenjagdpanzer.

Gruß

Uwe
Im Bau:
MiG 25, Condor, 1/72

In Planung:
MiG 21 Bis, MiG 29 "Fulcrum", MiG 31

matthias68

  • Gast
Re: Schützenpanzer HS30
« Antwort #3 am: 15. Juli 2011, 20:27:08 »
Hallo,
deine HS30 sehen richtig toll aus, ich kenn den nur von unserer Kaserne in Felading, da stand so ein Teil als Torposten. Mein Vater ist während seiner Dienstzeit so ein Teil gefahren, die Panzergrenadiere hatten da einen kleinen Spruch drüber,"Komm, wir spielen dass Spiel vom HS30, erst springst du ab, dann spring ich ab" soll heissen, dass der Ausstieg über die hintere Lucke, die direkt über dem Auspuff war, eine gute Möglichkeit war, sich den Hosenboden zu verbrennen.

Grüße

Matthias

Panzerkeller

  • Gast
Re: Schützenpanzer HS30
« Antwort #4 am: 15. Juli 2011, 20:38:52 »
Hallo Matthias,

Das Absteigen der Besatzung durch die Heckluke ging nur bei den ganz frühen Fahrzeugen.
Später wurden da diverse Einbauten vorgenommen, da hieß es dann über die Bordwand abspringen. War aber recht gefährlich, da immer wieder mal ein Soldat im Kettenlaufwerk endete.
Später durfte dann nur noch bei stehenden Panzer ausgestiegen werden.

Gruß Jürgen

Ichbins-san

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Re: Schützenpanzer HS30
« Antwort #5 am: 15. Juli 2011, 20:57:09 »
HS 30...ich höre meinen Oppa immer fluchen, wenn der Name fällt. Zu laut, zu lahm, Ausstieg über die Seiten...ei verbibbsch!
Aber irgendwie hat der Stil, und die Umsetzung ebenso! Sehr schick, weitermachen!

Olli
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Norman

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Re: Schützenpanzer HS30
« Antwort #6 am: 15. Juli 2011, 21:03:15 »
Schönes Teil geworden und sowas wurde bei Y-Tours wirklich eingesetzt?
MfG.
Norman

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Panzerkeller

  • Gast
Re: Schützenpanzer HS30
« Antwort #7 am: 20. Juli 2011, 20:12:05 »
Hallo Hauke,

Ja, die Teile, die immer wieder gebraucht werden gieße ich mir ab.
Wäre auch zu mühselig die ständig neu zu bauen.

Das mit dem PzGrenBtl. 42 hat nichts mit Vorlieben zu tun.
Es ist halt nur so, das man sich ja auch ne Einheit raussuchen muß, die zu der Zeit auch den HS 30 im Bestand hatten.
Bei der Auslieferung der ersten Fahrzeuge wurden nämlich mitnichten die PzGrenBtl bevorzugt damit ausgestattet. Dahin ging zuerst nur ein kleiner Teil der Fahrzeuge. Viele gingen an PzPiKp und Fermelder. Auch die Brigadestäbe erhielten eine erkleckliche Anzahl.
Das änderte sich erst mit Einführung des M 113 (Ab Frühjahr 63).

Gruß Jürgen